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Die 40 besten E-Gitarren Intros / Gitarrenriffs aller Zeiten (Teil 1)

Es gibt Songs die sich in unser kulturelles Gedächtnis nicht nur als Gesamtwerk eingebrannt haben, sondern schon alleine wegen ihrer plakativen, eingängigen Gitarrenriffs – oft im Intro eines Songs. Solche unverkennbaren E-Gitarren Intros / Gitarrenriffs sind geniale aber seltene Einfälle. Von tausenden veröffentlichten Songs gab es nur einen Bruchteil, die in einen bleibenden Eindruck hinterließen.

Deswegen habe ich für Euch zwei Videos aufgenommen, in denen ich die 40 besten und bekanntesten E-Gitarren Intros und Gitarrenrifss der Rockgeschichte im Schnelldurchlauf vorspiele. Es war eine besonders inspirierende Herausforderung, die Gitarrensounds dieser Hits mit meinem Equipment möglichst originalgetreu nachzubasteln, um Euch alles sehr authentisch zeigen zu können. Hier nun der erste Teil der 40 besten E-Gitarren Intros / Gitarrenriffs mit insgesamt 21 Songs. Ich wünsche Euch viel Spaß und Inspiration beim Ansehen!

Im Folgenden findet Ihr eine Liste der gespielten Songs und weiterführende Informationen über das im Original verwendete Equipment, um die speziellen Sounds zu erzeugen.

Übersicht der gespielten Riffs (1-21):

1. Dire Straits – Money For Nothing

Money for Nothing erschien 1985 auf dem Album Brothers in Arms. Das nasale, groovige Gitarrenriff entspringt den begnadeten Händen des Gitarristen Mark Knopfler. Sein dynamisches Spiel ist unter anderem auf die Tatsache zurück zu führen, dass er die Saiten der E-Gitarre ausschließlich mit den Fingern anzupft. Unverkennbar!

Verwendetes Equipment: ’58 Gibson Les Paul (Junior) über einen Marshall JTM 45 Amp. Manche Quellen berichten von einem alten Laney 2×12 Amp. Ein wichtiges Sound-Element ist ein Morley Wah Pedal, in einer speziellen Zwischenposition, sowie ein SM57 Mikro, dessen Membran nicht direkt auf den Amp-Lautsprecher zeigt.

2. Nirvana – Smells Like Teen Spirit

Smells Like Teen Spirit ist die bekannteste Single des Albums Nevermind aus dem Jahr 1991. Kurt Cobains damalige Freundin Tobi Veil schrieb an die Wand seines Schlafzimmers “Kurt smells like teen spirit” und spielte damit auf die Deodorant-Marke “Teen Spirit” an. Kurt sah in der Phrase einen tieferen Sinn und schrieb einen der größten Hits der Rockgeschichte. Das Gitarrenriff basiert auf energisch und akzentuiert gespielten Powerchords, zu Beginn völlig clean gespielt, im Refrain dann stark verzerrt. Beeindruckend ist vor allem die Dynamik des Arrangements.

Verwendetes Equipment: ’69 Fender Competition Mustang über Mesa/Boogie Studio .22 Preamp und Crown Endstufe, Marshall 4×12 Cab. Verzerrung über Boss DS-1, Chorus in den Strophen über Electro Harmonix Small Clone Chorus.

3. Kansas – Carry On Wayward Son

Carry On Wayward Son ist ein Meisterwerk der Band Kansas aus dem Jahr 1976. Es erschien auf der LP Leftoverture. Der Gitarrist Kerry Livgren lieferte den größten Hit der Band in letzter Minute – er wird von ihm beinahe als ersehnte Offenbarung beschrieben, als Ausdruck einer andauernden Sinnsuche. In der Tat merkt man dem Stück diese Tiefe an. Komplexe, vorwiegend aus Single-Notes bestehende Riffs wechselns sich mit lyrischen Gesangsteilen ab und formen eine Art Rock-Symphonie, die zu jeder Zeit harmonisch und vollendet wirkt. Das Maß an Detailverliebtheit die der Instrumentierung und der Produktion zu Grunde liegt sucht seines Gleichen.

Verwendetes Equipment: Gibson Les Paul Deluxe über Marshall Plexi Amp.

4. Metallica – Enter Sandman

Enter Sandman war der Lead-Track des selbstbenannten Albums Metallica (1991). Das Hauptriff stammt vom Gitarristen Kirk Hammett, Melodie und Text lieferte James Hatfield. Um dem seiner Meinung nach kommerziell wirkenden Titel des Songs entgegen zu wirken, behandelt Hatfield im Song düstere Themen wie Kindstod und Albträume. Der Gitarrensound von Enter Sandman hat es in sich: Dutzende Mikrofone im Amp-Raum des Studios formen buchstäblich eine “wall of sound”, ein richtiges Brett um den Klangeindruck eines Live-Konzertes einzufangen. Das leicht dissonante Riff ist der Inbegriff von Metal geworden.

Verwendetes Equipment: Cleansound mit Stratocaster (Neck Pickup) und Roland Jazz Chorus Amp, High-Gain-Sounds mit Gibson und ESP Les Paul (Aktivpickups), Mesa/Boogie MarkIIC+ oder Mesa/Boogie MarkIV über Marshall Cab.

5. The Rolling Stones – (I Can’t Get No) Satisfaction

Satisfaction ist der bekannteste Hit der Rolling Stones. Der Song erschien auf dem Album Out of Our Heads (1965). Für das Hauptriff zeichnet Keith Richards verantwortlich, der es im Halbschlaf komponierte und auf Kassette aufnahm ohne sich am nächsten Tag noch daran erinnern zu können. Urspünglich war geplant das Riff von Blechbäsern spielen zu lassen. Doch aufgrund des eigenwilligen Sounds entschied sich die Band die Gitarren in den Mittelpunkt zu rücken. Um mehr Sustain und Biss in den Sound zu bekommen, verwendete Richards ein Maestro Fuzz Tone, einen der ersten Fuzz-Verzerrer überhaupt.

Verwendetes Equipment: Epiphone Casino über ein Maestro Fuzz Tone Pedal (besonders raue Fuzz-Zerre), Fender Amp (z.B. Champ).

6. Black Sabbath – Paranoid

Paranoid ist die Single der gleichnamigen Black Sabbath Platte Paranoid (1970) und besticht durch einen dunklen, düsteren Sound. Nach Expertenmeinung ist dieses Album ein wichtiger Wegbereiter des Heavy Metal. Gitarrist Tony Iommi spielte das markante Riff beim Improvisieren, Sänger Ozzy Osbourne dachte sich dazu eine Melodie aus und Bassist Geezer Butler schrieb den Text – der gesamte Songwriting Prozess dauerte nicht einmal 30 Minuten.

Verwendetes Equipment: Gibson SG mit P90 Pickups über Laney Supergroup MK 1 Topteil mit Laney 4×12 Cab.

7. Chuck Berry – Johnny B. Goode

Chuck Berry war ohne Zweifel einer der einflussreichsten Musiker der Rockgeschichte. Viele spätere Band ließen sich von ihm inspirieren. Er gab der Rockmusik erst ihre Kraft und ist verantwortlich für eines der wichtigsten und besten Gitarrenriffs überhaupt: Johnny B. Goode aus dem Jahr 1958. Der kreischende Sound seines akzentuierten Spiels und der autobiographische Text haben einen zeitlosen Klassiker geschaffen, der vielfach gecovert wurde und Eingang in unser kulturelles Erbe gefunden hat. Der Song wurde neben anderen repräsentativen Musikwerken der Menschheit sogar auf der Goldene Schallplatte der Raumsonde Voyager verewigt, für den Fall das diese in ferner Zukunft in die Hände einer außerirdischen Zivilisation fällt. Außerdem spielt der Song eine wichtige Rolle im SciFi-Blockbuster “Zurück in die Zukunft” (1985)

Verwendetes Equipment: Gibson ES-350T mit PAF Humbuckern über Fender Blackface-Amp. (Showman, Bassman, Princeton…)

8. AC/DC – Back In Black

Back in Back ist der Titelsong des gleichnamigen Albums aus dem Jahr 1980. Nachdem der urspüngliche Über-Sänger Bon Scott verstorben war, wurde er von Brian Johnson ersetzt.

Verwendetes Equipment: Gibson SG über Mashall JTM45 oder 1959 SLP, charakteristische Färbung und Boost des Sounds durch ein Schaffer-Vega Wireless System!

9. Lynyrd Skynyrd – Sweet Home Alabama

Sweet Home Alabama erschiend auf dem Album Second Helping (1974) und verhalf der Band Lynyrd Skynyrd zu ihrem Durchbruch. Gary Rossington spielte eine einfache Abwandlung des Hauptriffs regelmäßig wenn er auf das Eintriffen seiner Mitmusiker zu Bandproben wartete. Ronnie Van Zant schrieb dazu Text und Melodie und fertig war die Komposition eines absoluten Evergreens. Der Song besticht durch eingängige Melodien, lässige Rhythmen und sehr hohe Virtuosität der Musiker. Aber vor allem das mittige, cleane Strat Picking brennt sich ins Gedächtnis und gehört auf jeden Fall in eine Liste der besten 40 E-Gitarren Intros / Gitarrenriffs aller Zeiten.

Verwendetes Equipment: Fender Stratocaster über Fender Twin Amp.

10. Deep Purple – Smoke On The Water

Smoke On The Water wurde 1972 auf dem Album Machine Head veröffentlicht. Es ist der bekannteste Deep Purples Song und laut einer Umfrage sogar der bekannteste Song in den USA nach der Nationalhymne. Woran das liegt? Ganz eindeutig an dem erdigen, coolen Zweiklang Riff im Intro. Es handelt sich um Quart-Zweiklänge der Stufen I, III, IV und der verminderten V – was sich kompliziert anhört ist in Wahrheit einer der ersten Songs den angehende E-Gitarristen spielen können. Der Titel Smoke on the Water bezieht sich übrigens auf einen schweren Brand, bei einem Konzert von Frank Zappa und den Mothers of Invention in Montreux. Deep Purple sah von ihrem Hotel aus den Rauch über dem Genfersee aufsteigen.

Verwendetes Equipment: Fender Stratocaster mit Treble Booster über Vox AC30 Amp.

11. Led Zeppelin – Whole Lotta Love

Led Zeppelins erfolgreichste Single Whole Lotta Love erschien 1969 auf dem Album Led Zeppelin II. Das Kuriose: Weite Teile des Songs sind ein Plagiat von den Small Faces, deren Song “You Need Loving” wiederum von Muddy Waters – “You Need Love” geklaut wurde. Sein Song wurde von Willie Dixon komponiert und der wiederum war ein recht erfolgreicher Blues-Songwriter. Das markante E-Gitarren Riff des Songs ist allerdings erst durch Jimmy Page kreiert worden, obwohl es schon schwach in den Vorlagen erkennbar ist. Mit dem bissigen Vox Amp Transistor Sound und der vordergründigen Inszenierung des Licks hat er einen zeitlosen Rockklassiker geschaffen.

Verwendetes Equipment: Gibson Les Paul oder Fender Telecaster (unklar) über Vox Transistor Amp (Super Beatle) – Volume der Gitarre nur ein wenig aufdrehen!

12. Michael Jackson – Beat It

Beat It von Michael Jackson erschiend 1982 auf dem weltbekannten Album Thriller. An der Einspielung der Aufnahme waren viele hochkarätige Musiker beteiligt – Das meisterliche E-Gitarren Solo kommt von keinem Geringeren als Eddie Van Halen, die Drums von Toto-Schlagzeuger Jeff Porcaro und das lässige Gitarren-Riff von Steve Lukather, dem Gitarristen von Toto. Der leicht angezerrte, aber weiche Sound der Rhythmusgitarre fügt sich perfekt in die restliche Instrumentierung ein, ohne mit dem Gesang zu kollidieren. Rhythmisch lässig, eingängig-melodisch – so schreibt man Rockgeschichte!

Verwendetes Equipment: 1959er Les Paul Standard über Marshall Amp (Plexi, wahrscheinlich modifiziert von Rivera)

13. AC/DC – Thunderstruck

Thundestruck erschien auf dem 11. AC/DC Album The Razors Edge (1990) und war ein Überraschungserfolg für die Band. Nach einem weit verbreiteten Irrtum wird das Lick zu Beginn nicht durch die Technik des Tappings gespielt – Angus Young spielt ein Picking! Auf der Aufnahme kann man klar den “Attackt” des Plektrums hören. Auch live spielt Angus meistens ein Picking, nur in Ausnahmen, als Showeffekt demonstriert er ein einhändiges Tapping. Die beiden Varianten sind fast nicht zu unterscheiden, das Tapping ist allerdings im Normalfall nicht so einfach über die Länge eines Songs durchzuhalten.

Verwendetes Equipment: Gibson SG über Marshall 1959 Super Lead Plexi Amp

14. Blue Öyster Cult – Don’t Fear The Reaper

Don’t Fear the Reaper ist eine Single Auskopplung des Albums Agents of Fortune (1976). Einer der Produzenten von Blue Öyster Cult, Murray Krugman, spielte das etwas psychedelische E-Gitarren Picking des Songs ein, dass vom Frontmann und Sänger Donald Roeser (“Buck Dharma”) komponiert wurde. Don’t Fear The Reaper ist etwas sanfter als die meisten anderen Songs der Band, fängt aber implizit ein unheimliches, düsteres Atmosphäre ein, die ihres Gleichen sucht.

Verwendetes Equipment: Gibson ES-175 über Music Man 410-65 Combo Amp.

15. Derek & The Dominos – Layla

Layla erschien 1970 auf dem Album Layla and Other Assorted Love Songs der Band Derek and the Dominos. Inspiration für den Text war die Geschichte eines mittelalterlichen persischen Dichters mit dem Titel: The Story of Layla and Majnun aber auch die (zu jener Zeit) unerwiderte Liebe von Clapton zu Pattie Boyd, der damaligen Frau von George Harrison. Layla ist das Ergebnis einer Freundschaft und fruchtbaren Zusammenarbeit von Clapton und Duane Allman, der auch das eingängige Hauptriff komponierte. Eingespielt wurde das Gitarrenriff aber von “Mr- Slowhand” persönlich – mit einer Stratocaster über einen kleineren Fender Champ Amp. Mehrere Dopplungen und oktavierte Soloparts verhfelfen dem Lick zu seinem intensiven, unverkennbaren Sound.

Verwendetes Equipment: ’56 Fender Stratocaster über Fender Champ Tweed Amp.

16. Dick Dale – Misirlou

Misirlou ist ein 1962 veröffentlichter Surf-Rock Song von Dick Dale. Die Komposition basiert auf einem Jahrhunderte alten vorderasiatischen Stück, dass mit seinen exotischen Harmonien so einer westlichen Öffentlichkeit zugänglich bekannt gemacht wurde. Misirlou lässt wörtlich übersetzt “Ägyptisch”. Die entstehung rasend schnellen rockigen Tonfolge ist besonders witzig: Ein Fan wettete mit Dick Dale, dass er keinen Song auf nur einer Saite spielen könne. Daraufhin erinnerte er sich an einen verwandten libanesischen Musiker, der Misirlou auf einer Saite einer Oud spielte. Er adaptierte die Melodie, beschleunigte sie und schuf ein kultiges Stück Musikgeschichte. Bei der Aufhame kam eine Stratocaster zum Einsatz mit ultra-dicken 16er Saiten. So hat der Gitarrensound nicht nur “Twang” sondern auch viel Wumms.

Verwendetes Equipment: Fender Stratocaster (Saitenstärke 16-60!) über Fender Showman Amp mit 2×15″ Cab.

17. The Beatles – Day Tripper

Day Tripper ist eine Single der Beatles aus dem Jahr 1965 und erschien zusammen mit We Can Work It Out. Der Text handelt von Drogen, genauer gesagt von “Teilzeit-Hippies”, die sich einem exzessiven Lebenstil nicht vollkommen hingeben. Das Gitarren-Lick hat sich John Lennon ausgedacht, eingespielt wurde es aber von George Harrison. Der Sound ist sehr mittig-nasal und sehr prägnant-groovig gespielt. Die Tonfolge ist dabei eine interessante Mischung aus Dur- und Moll-Skala, die die nötige Spannung aufbaut. Ein genialer Song, der auch noch unter Zeitdruck geschrieben wurde!

Verwendetes Equipment: Rickenbacker 325 und Gretsch Tennessean, eventuell Gibson ES-345 über Vox AC30, 50 oder 100.

18. Survivor – Eye of the Tiger

Eye of the Tiger ist ein Titel des Soundtracks zum Film Rocky III – und das merkt man. Die Anspannung, der Siegeswille und die Energie eines Boxers kommen im Sound perfekt zum Ausdruck. Silvesters Stallone wünschte sich eine art Puls als Gerüst des Songs, der an Boxschläge erinnert. Der Songwriter von Eye of the Tiger war Survivor Gitarrist Frankie Sullivan, der sich bis dahin kaum eine 200 $ Wohnung leisten konnte. Die genielen punktuellen Akzente der Gitarre in Kombination mit den Drumschlägen, die unglaubliche Rockstimme, und der perfekt zum Film passende Text machten Eye of the Tiger zu einem der größten Hits der 80er Jahre.

Verwendetes Equipment: Gibson Les Paul über Marshall JMP Amp.

19. Free – All Right Now

All Right Now ist ein Song der Band Free und wurde auf dem 1970er Album Fire and Water released. Die Idee zum Song hatte Bassist Andy Fraser, nach der frustrierenden Erkenntnis, dass die Band keine Uptempo-Rauschmeißer Nummer im Repertoire hatte. All Right Now änderte alles – obwohl es nur wenige Minuten brauchte den Song zu komponieren, sorgte er für den internationalen Durchbruch von Free. Traurigerweise konnte die Band diesen Erfolg mit dem nächsten Album nicht mehr wiederholen, was schließlich zur Auflösung führte. Andererseits wurde der Musikwelt ein grandioser Ohrwurm geschenkt, mit einem wirkungsvollen, leicht angecrunchten E-Gitarren Riff, dass jeder Gitarrist einfach lieben muss.

Verwendetes Equipment: ’59 Gibson Les Paul über Selmer T&B 50 oder Marshall Super Lead/Bass.

20. Metallica – Nothing Else Matters

Nothing Else Matters erschien auf dem Album Metallica (1991). Das schöne Picking im Intro benötigt teilweise nur die Greifhand. Dieser Umstand ist der Tatsache geschuldet, dass Sänger und Gitarrist James Hetfield während eines emotionalen Telefonates improvisierte und den Hörer in einer Hand hielt. Auch das Thema des Songs war für Hetfield eine sehr persönliche Angelegenheit, weswegen der Song eigentlich nicht für ein Metallica Album bestimmt war. Doch die Band entschied sich zu einer Veröffentlichung und erschuf eine der größten Rockballaden aller Zeiten. Das Picking ist total clean gespielt, fast wie eine Akustikgitarre. Nothing Else Matters ist eine absolute Ausnahme für die Band, weil hier alle Gitarren von James Hetfield eingespielt wurden. Die persönliche Bedeutung des Songs nimmt man in Hetfield gefühlvollem Gesang und Gitarrenspiel gleichermaßen wahr.

Verwendetes Equipment: Fender Stratocaster über Roland Jazz Chorus Amp.

21. Van Halen – Ain’t Talkin’ ‘Bout Love

Ain’t Talkin’ ‘Bout Love hat eine lustige Entstehungsgeschichte. Van Halen wollte eigentlich eine Punk Parodie schreiben, die er dann aber nicht ausreichend gut fand. Erst ein Jahr später (1978) stellte er den Titel der Band vor, der letztlich in keiner Weise nach rohem Punk klingt. Van Halens Gitarrensound, sein Gespür für raffiniert eingesetze Techniken wie Flageoletts, Slides und Palm Muting geben dem Picking-Riff einen unverkennbaren Charakter. Die Gitarrenparts in diesem Song sind die absolute Crème de la Crème! Für mich vielleicht das beste Gitarrenriff überhaupt. Das Besondere: Eddie Van Halen war zu diesem Zeitpunkt 23 Jahre alt. Ein echtes Gitarren-Genie.

Verwendetes Equipment: EVH Signature “Frankenstrat” über modifzierten Marshall Plexi. Effekte: MXR Phase 90, Echoplex.

Die besten 40 E-Gitarren Intros / Gitarrenriffs Teil 2 – Fortsetzung folgt…

Das war es mit Teil 1 der besten E-Gitarren Intros / Gitarrenriffs aller Zeiten”. Aber schon bald geht es spannend weiter mit Teil 2!

Wie findest du die Auswahl? Welche Songs fehlen deiner Meinung nach? Ich freue mich über deine Anregungen, Gedanken und Kommentare!

Dein Benjamin Cross

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Benjamin Cross

Benjamin Cross ist ein erfahrener Sänger, Multi-Instrumentalist und Musikproduzent der schon in den Charts zu hören war. Bei der OpenMusicSchool unterrichtet er Gitarre, Bass und Ukulele.

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